Gewaltpräventionswoche

Zu Beginn eines neuen Schuljahres bearbeiten wir mit unseren Kindern die geltenden Schul- und Klassenregeln. Sie lernen die gelbe und rote Karte und deren Konsequenzen kennen.

Stopphand zeigen, Cool bleiben, keine Schimpfwörter sagen sind Vereinbarungen, die für die ganze Schule gelten. Streitgespräche werden geübt.

Während des Schuljahres frischen wir durch verschiedene Aktivitäten das Gelernte auf.

Unsere Maßnahmen zur Gewaltprävention basieren auf dem Konzept der Nachbarschule im Jungbusch.

Im Schuljahr 2007/2008 haben wir erstmals eine "Langsam und Leisewoche" durchgeführt. Die Kinder haben erfahren, wie belastend Lärm sein kann und wie schnell es zu Streitereien durch Unachtsamkeiten kommen kann.

Immer wieder greifen wir das Thema "Sinnvolles Spielen" auf. Wir bringen den Kindern Spiele bei, die sie befähigen sollen, die Hofpause ohne Kampf und Streit zu verbringen.

Pausendienst & Klassenrat

Bei der Hofaufsicht werden die dafür eingeteilten Lehrkräfte von Kindern aus den dritten und vierten Klassen unterstützt. Jedes Kind übernimmt dabei eine feste Aufgabe. Eine Umhängekarte zeichnet die Kinder aus. Die ausgewählten Schülerinnen und Schüler werden gezielt von unserer Schulsozialarbeiterin,  Frau Ildiko Varga, vor Beginn ihrer Tätigkeit in ihre Aufgaben eingewiesen.

Streitgespräche führen, kleinere Kinder ins Klassenzimmer bringen, an Regeln erinnern, dies und mehr wird selbstverständlich und selbstständig geleistet.

In der Mittagspause sind ausgebildete Streitschlichterkinder im Einsatz. Im Rahmen der Streitschlichter-AG üben die Kinder anhand von Rollenspielen, wie sie andere Kinder in Konfliktsituationen unterstützen können. Ausgerüstet mit Leitfaden, Erzählstein und Anti-Stressbällen treten die Streitschlichter in der Mittagspause abwechselnd ihren Dienst an.

In dem regelmäßig mittwochs in der fünften Stunde stattfindenden Klassenrat werden zusammen mit der Klassenlehrerin Konflikte, auch klassenübergreifend, besprochen und Verhaltensmaßnahmen erarbeitet und verbindlich festgelegt.

Umwelttage

Mehrere Tage im Jahr haben wir für die Umwelterziehung unserer Kinder fest reserviert. Während zu Beginn des Schuljahres neben ausreichender Bewegung und gesunder Ernährung, Müllvermeidung und -trennung im Vordergrund stehen, liegt nach den Herbstferien der Fokus auf Energie sparen. Darüber hinaus nehmen wir uns Zeit, uns an städtischen Aktionen zu beteiligen, wie z. B. am Frühjahrsputz und am Umweltpreis der Stadt Mannheim.

Mülltrennung

Schon beim ersten Elternabend der Schulanfägerinnen und -anfänger wird auf das Thema Müllvermeidung eingegangen, indem den Kindern empfohlen wird, Brotboxen zu benutzen und Leitungswasser zu trinken.

Jedes Erstklasskind bekommt deshalb in der ersten Schulwoche eine Brotbox und einen Trinkbecher von unserer Rektorin Angela Speicher persönlich überreicht.

Die Kinder werden von Anfang an und immer wieder auf die getrennte Müllbeseitigung hingewiesen.

In jedem Klassenzimmer stehen drei Mülleimer, mit den jeweiligen Farben für die verschiedenen Abfälle, wie sie auch von der städtischen Müllabfuhr benutzt werden.

Soziales Lernen

Wie erkennt man Konflikte und wie löst man sie? Das ist Ziel dieses pädagogischen Schwerpunkts unserer Schule. Hier gibt es eine Schnittstelle zu unserem bewegungserzieherischen Ansatz. Bewegung hilft Aggressionen abzubauen, Mannschaftssport fördert den Teamgeist.

Ansprechpartnerinnen:          

Frau Susannah Krichbaum                                                                                                

Frau Ildiko Varga

 

Sprachförderung

Wer die Sprache des Landes, in dem er wohnt, nicht richtig beherrscht, kann nicht richtig lernen, denn er versteht nicht, was er erklärt bekommt. Die Sprachförderung schon von klein auf liegt uns deshalb sehr am Herzen. Eine enge Kooperation mit den Tageseinrichtungen für Kinder in unserem Einzugsgebiet ist hier sehr hilfreich.

Um sprachliche Defizite frühzeitig zu entdecken und abzubauen, arbeiten wir in der Phase der Einschulung eng mit dem Fachbereich Gesundheit zusammen. Bei den Kindern, die bei der Einschulungsuntersuchung wegen ihrer Sprachdefizite auffallen, wird eine vertiefte Sprachstandsdiagnostik durchgeführt. Sprachhomogene Fördergruppen werden gebildet.

In der ersten und zweiten Klassenstufe ist täglich die erste Stunde für Sprachförderung reserviert. Bei den dritten und vierten Klassen sind die Sprachförderstunden parallel zum Regelunterricht. In Kleingruppen können Sprachbarrieren ab- und ein aktiver Wortschatz aufgebaut werden. Darüber hinaus ist Deutsch mit verlässlichen Sprech- und Lesezeiten in der Grundschule durchgängiges Unterrichtsprinzip.

Weitere spezielle Angebote am Nachmittag runden die Sprachförderung ab.

Auf Initiative der Heinrich- Vetter- Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Bildung und dem SSAMA macht es nun die Stadt Mannheim möglich, am Nachmittag Sprachunterricht für die 1. Klassen anzubieten. Studentinnen und Studenten der Uni Mannheim mit eigenem Migrationshintergrund arbeiten mit unseren Kindern.

Im Projekt "Sprache macht stark! - Grundschule" im Rahmen der "Offensive Bildung macht Schule", die von der BASF unterstützt wird, wurden wir zwei Jahre lang intensiv von Mitarbeiterinnen des Mannheimer Zentrums für empirische Mehrsprachigkeitsforschung (Mazem) bezüglich Sprachförderung fortgebildet.

Ansprechpartnerin:
Frau Yvonne Anders

Wir stellen uns vor

Die K5 Grundschule stellt sich der Lebensumwelt der Kinder ihres Einzugsgebiets.

Zu den Schulschwerpunkten zählen Bewegungs- und Gesundheitserziehung, Sprachförderung, soziales Lernen sowie Umwelterziehung.

Umgesetzt wird dies am Vormittag in den Pflichtstunden der verlässlichen Grundschule. Individuelle Lernzeiten, verschiedene Angebote im Rahmen des Jugendbegleiterprogramms, AG-Angebote der Lehrerinnen in Zusammenarbeit mit Profis, Kooperationen mit städtischen Einrichtungen und Sprachkurse für die Erstklasskinder bieten den Schülerinnen und Schülern auch am Nachmittag ein offenes Haus über die regulären Unterrichtszeiten hinaus.

Damit haben wir unser Konzept einer Ganztagsschule in Wahlform umgesetzt.

 

 
 Haus der Johannes Kepler Grundschule pdf

Kooperation KiTas

Im Einzugsgebiet unserer Schule gibt es verschiedene Kindertagesstätten. Wir arbeiten mit 11 Einrichtungen intensiv zusammen.

In einem Jahresplan sind die verschiedenen Termine der Zusammenarbeit genau festgehalten.

Drei Lehrerinnen unserer Schule besuchen regelmäßig diese KiTas, um in Gesprächen mit den Erzieherinnen etwas über die Kinder zu erfahren, aber auch um mit ihnen zu arbeiten, um sie so näher kennen zu lernen und zu fördern.
Die enge Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Gesundheit und den verschiedenen Frühförder- und Beratungsstellen der Stadt Mannheim ist uns hierbei sehr wichtig.

Inhaltlich haben wir uns einen mathematischen Schwerpunkt gesetzt. Die Zahldarstellung mit Hilfe der Finger wird eingeübt, um zählendem Rechnen vorzubeugen.

Ansprechpartnerinnen:

  • Frau Kerstin Gieseler
  • Frau Stefanie Kley
  • Frau Melanie Götz-Greiß



    Kiga Kooperation


                                                                                                                                                            

                                                                                                                                                               

                                              

 

Jahresplanung

 

 

Kooperation der Johannes- Kepler- Grundschule mit den KiTas im Einzugsgebiet Jahresplanung

07/16 Anrufe der KiTas durch die Sekretärin:

  • Liste der zukünftigen SchulanfängerInnen

  • Namens- und Adressenkontrolle

  • Neugestaltung der KiTa- Übersicht

09/16 Treffen des KiGaTeams der JKGS

  • Organisation wird besprochen

Aufteilung der KiTas

Schweigepflichtsentbindung

Beobachtungsbogen

  • Inhaltliche Schwerpunkte werden abgesprochen

Förderung im mathematischen Bereich:

Zahlbegriffsentwicklung bis 10

Zählen bis 10 vorwärts/rückwärts

Würfelbilder

Feste Fingerdarstellung

Mengen bis 5 simultan erfassen

Orientierung am kleinen Einstern

09/16 Beginn der Hospitationen in den Kindergärten

  • Gespräche mit den ErzieherInnen

Schweigepflichtsentbindungen

Wichtige Informationen über die Kinder

Sinnvolle Gruppeneinteilung

  • Arbeit mit den Kindern

Kennen lernen der Kinder

Orientierung am kleinen Einstern

Selbstständiges Arbeiten fördern

Mathematische Grunderfahrungen aufbauen

Einheitliche Fingerdarstellung trainieren

Besprechung möglicher Inklusionskinder

Neue Formulare vorstellen und austeilen

Elterngespräche initiieren: Kontaktaufnahme zu den Frühförderstellen bzw. zum Sonderpädagogischen Dienst

bis 31.10.16 Meldung zum gemeinsamen Unterricht

16.11.16 Treffen mit den Erzieherinnen in der Schule

    1. Uhr - Hospitation in den 1. Klassen

  • Austausch über die Kinder: Lehrerinnen mit Erzieherinnen

  • Austausch: Zahlbegriffsbildung/Fingerdarstellung

12.45 Uhr Gesprächsrunde

FB Gesundheit Frau Dr. Wagner

Veränderungen bezüglich der Eingangsuntersuchung

Bildung von Sprachkursen auf Grund der Untersuchungsergebnisse

Frühförderstelle M2 Frau Trautmann

HG Frau Sowada

HZ Frau Kölsch

MM Frau Diefenbacher- Weber

Austausch bezüglich auffälliger Kinder mit dem Ziel der

frühzeitigen Kontaktaufnahme/Meldetermine

Möglichkeiten der Frühförderung werden aufgezeigt

25.01.17 2. Treffen des KiTa- Teams

13.02.17 Runder Tisch in der Schule

Erzieherin

FB Gesundheit / Kinder für ESU 2

Kooperationslehrerin

Schulleiterin

  • Austausch über die einzelnen Kinder

Informationen werden in den Beobachtungsbogen eingetragen und dienen als Grundlage bei der Schulanmeldung

13.02.17 Elternabend in der Schule

  • Schulprofil wird vorgestellt

  • Einschulungsformalitäten werden besprochen

  • Besichtigung der Schule

ab 14.02.17 Anmeldewoche für die Kinder der Koop-KiTas

  • Termine werden über die KiTas vergeben

  • Beobachtungsbogen dient als Grundlage

- Schulleiterin arbeitet 15 Minuten mit jedem Kind

mathematische Zielvorgaben dienen als Kriterien

Beobachtungen werden in den Anmeldebogen notiert

Anmeldebogen dienen den zukünftigen Erstklasslehrerinnen als Einteilungsgrundlage

mögliche Z- Kinder werden notiert

16.+17.02.17 0ffizielle Anmeldetermine

21.02.17 Breuer- Weuffen mit auffälligen Kindern durch Frau Kley (GFK)

23.02.17 Elterngespräche

  • Hinweise auf mögliche Förderung

Zurückstellungen

  • Meldung auffälliger Kinder mit Einverständnis der Eltern an die betreffenden Frühförderstellen

03/17 Kooplehrerinnen:

  • Rückmeldung der Einschulungsergebnisse an die ErzieherInnen

  • Umsetzung besprochener Fördermaßnahmen werden beobachtet

06/17 - Hospitation der zukünftigen ErstklässlerInnen in der Schule

- Hospitation der zukünftigen ErstklasslehrerInnen in den KiTas

Grundschulförderklassen

12 schulpflichtige, aber noch nicht schulfähige Kinder, auch aus Schulen außerhalb unseres Einzugsgebiets, werden von zwei Lehrkräften auf die erste Klasse vorbereitet.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Sprachförderung. Es werden vermehrt Kinder aus osteuropäischen Ländern aufgenommen, die über keinerlei Deutschkenntnisse verfügen.

Am Anfang des Schuljahres gibt es ausreichend Zeit für eine gründliche Diagnostik. Wahrnehmung, Sprache und Denken werden die Beobachtungsfelder sein.

 
 
AnsprechpartnerInnen:

Frau Stephanie Kley

Frau Kerstin Gieseler

Herr Stefan Bopp
Tel: 0621/2933044